TRICHTER-Artikel zum Start in die Sommerferien

24. Juli 2024

Zum Start in die Sommerferien präsentiert euch die TRICHTER-Redaktion folgende Artikel. Viel Spaß beim Lesen und Durchklicken :-)!

Eure TRICHTER-Redaktion

  • Schöne Orte im Sommer in Tutzing und Umgebung

    von Mathilda Martin (11b)


    Der Sommer ist endlich wieder da und damit auch die Zeit der vielen Möglichkeiten. Einen Badeausflug an den See unternehmen, den Sonnenuntergang beobachten, gemütlich einen Kaffee an der Sonne trinken - die Optionen sind schier endlos. Deshalb haben wir für euch ein paar neue, kreative, altbekannte und schöne Orte in der Umgebung von Tutzing rausgesucht. Vielleicht ist ja auch euer Place to be für den Sommer 2024 dabei.


    Nordbad

    Ein kleines, aber feines Openair-Restaurant lädt zu verschiedenen Drinks, wie z. B. einem Aperol Spritz, Kaffee und Kuchen, Kaiserschmarrn oder einem gesunden Salat ein. Das Nordbad-Restaurant als Teil des Surf- und Segelcenters ist mit mehreren Stegen verbunden und direkt an den See gebaut, so wird eine wunderschöne Aussicht über den See garantiert. Besonders schön ist es beim Sonnenuntergang oder nach einem Badetag auf der dazugehörenden Liegewiese.


    Adresse:  Nordbadstraße 1, 82327 Tutzing

    Rating: 8/10 Sterne


    Badeplatz Garatshausen

    An der Grenze von Tutzing und Garatshausen liegt die Badewiese mit dem kleinen Kiosk und einem Steg, perfekt für einen Badenachmittag. Beim Kiosk kann Eis und Kaffee und noch mehr gekauft werden, und das tatsächlich die ganze Woche und bei jedem Wetter. Auf der Wiese treffen sich im Sommer öfter auch abends die Leute, um Musik zu hören und Schwimmen zu gehen, so ist der Badeplatz ein sehr beliebter ,,Meetingpoint‘‘.


    Adresse:  Hans-Albers-Weg 2, 82340 Feldafing

    Rating: 7/10 Sterne


    Johannishügel

    Auf den Johannishügel kann man perfekt nach einem Volleyballspiel oder einem Badetag im Kustermannpark spazieren. Nach Möglichkeit kann man sich ein Picknick mitnehmen oder bei Edeka noch einen Kaffee holen, um dann auf einer der Bänke auf dem Hügel die Aussicht auf den ganzen See zu genießen. Besonders empfehlenswert ist es den Sonnenuntergang von da aus zu beobachten.


    Adresse: 82327 Tutzing, Nähe Kustermannpark

    Rating: 7/10 Sterne


    Ilka Höhe 

    Der Weg zur Ilkahöhe ist typisch und geeignet für eine Sonntagsspaziergang, der dann mit einem Eis oder Bier im Restaurant der Ilka Höhe belohnt werden kann und gehört bestimmt zu den Highlights von Tutzing.


    Adresse: Oberzeismering 2, 82327 Tutzing

    Rating: 6/10


    Roseninsel

    Vom Glockensteg in Feldafing fährt das kleine Schiff im Sommer stündlich zur Roseninsel rüber, nach der fünfminütigen Fahrt kann man das Schloss, sowie einen Garten voller Rosen bewundern. Das gibt nicht nur schöne Fotos, sondern erweckt schon fast das Gefühl irgendwo im Urlaub zu sein.


    Adresse: Glockensteg Feldafing

    Rating: 7/10


    Essen im Golfrestaurant

    Ein Geheimtipp ist das öffentlich zugängliche Restaurant des Golfclub Feldafing, in dem man alle möglichen Speisen serviert bekommt und sich im Sommer auf die Sonnenterasse setzen kann.


    Adresse: Tutzinger Str. 15, 82340 Feldafing

    Rating: 8/10


    Eisdielen Corallo und Gelatok

    Die Eisiele Gelatok ist direkt am Bahnhof Tutzing und bietet neben den klassischen Eissorten, vegane Sorten und verschiedene Eisbecher an. Besonders zu empfehlen sind die Früchtebecher, mit frischen Früchten und der klassisch italienische Kaffee. Ebenso die Eisdiele Corallo, welche direkt auf dem Weg zum See liegt und diverse extravagante Eissorten, wie z. B. Granatapfel oder Kinderschokolade anbietet.


    Adresse: Corallo, Hauptstraße 46, 82327 Tutzing und Gelatok, Bräuhausstraße 2a, 82327 Tutzing

    Rating: 10/10


    Minigolfplatz

    Der Minigolfplatz hat vor Kurzem erst neueröffnet und bietet neun Bahnen an und seit neuestem ebenfalls Snacks, wie z. B. frische Pommes und Getränke an. Die neue Einrichtung lädt auch dazu ein sich ein bisschen hinzusetzen und noch etwas zu essen oder ein Eis zu genießen.


    Adresse: Seestraße 3, 82327 Tutzing

    Rating: 7/10

  • Wo lässt es sich am Starnberger See am besten baden?

    von Tim Fembacher und Leo Sterr (beide 6c)


    Jeder kennt es im Sommer, es ist heiß und man will im Starnberger See baden. Doch wo sind die besten Badeplätze? Das erfahrt ihr in diesem Bericht. Wir empfehlen euch sechs Badestellen.


    Steg 1 

    Eine schöne ruhige Badestelle in Possenhofen. Bei schönem Wetter ist manchmal mehr los, aber nicht immer. Dazu gehört auch noch ein toller SUP-Verleih mit einem Kiosk, wo man sich zwischendrin oder nach dem Schwimmen eine Kleinigkeit holen kann.

    Die Adresse zu diesem Badeplatz ist: Ferdinand-von-Miller-Straße, 82343 Pöcking-Possenhofen


    Südbad Tutzing  

    Eine schöne Liegewiese mit Steg und einem Kiosk in Tutzing. Am Kiosk ist es manchmal sehr voll. An schönen Sommertagen ist es dort immer sehr voll. Toiletten sind vorhanden. Außer-dem gibt es dort einen Kinderspielplatz.

    Die Adresse dieses Badeplatzes ist: Seestraße 20, 82327 Tutzing 


    Seebad Starnberg

    Dort gibt es eine Liegewiese und einen Steg. Gegen Langeweile gibt es dort Tischtennisplatten, einen Sandkasten und ein Riesenschachspiel. Bei schlechtem Wetter kann man auch das Hallenbad oder die Sauna besuchen. Parkplätze, ein Kiosk, ein Restaurant und Toiletten sind vorhanden. Obwohl es etwas kostet, ist es einen Besuch wert.

    Die Adresse ist: Strandbadstraße 17, 82319 Starnberg


    Strandbad Feldafing 

    Das Strandbad bietet eine große Liegewiese, außerdem gibt es einen direkten Zugang zum See. Zudem gibt es einen Volleyballplatz und ein direkt anliegendes Restaurant, wo man sich etwas bestellen kann (z. B. Pommes, Pizza, Schnitzel). Dieses Strandbad ist nicht kostenlos. Die Adresse dieses Badeplatzes ist: Königsstraße4, 82340 Feldafing 


    Freibad Garatshausen

    Das Freibad liegt direkt am Starnberger See. Dort gibt es drei Stege, Toiletten, Umkleiden sowie auch eine Liegewiese.

    Die Adresse dieses Badeplatzes ist: Hans-Albers-Weg 2, 82340 Feldafing


    Strandbad Hubl in Bernried

    Dieses Strandbad hat eine große Liegewiese, einen Kinderspielplatz, ein Café und einen Bootsverleih. Parkplätze gibt es zu Fuß etwa fünf Minuten weit entfernt bei der Kirche oder beim Feuerwehrhaus.

    Die Adresse ist: An der Mühe 1, 82347 Bernried

  • Die meistverkauften Videospiele 2023 im Test

    von Benedikt Binder und Luigi Fiorentino (beide 6c)


    10. Platz

    Auf dem zehnten Platz liegt „Overwatch“ von Blizzard Entertainment. Es ist ein PvE-Game mit einem Story Mode und wurde 50 Millionen Mal verkauft. Wir haben es getestet und geben dem Spiel 7 von 10 Punkte.


    9. Platz

    Den neunten Platz belegt „The Witcher 3: Wild hunt“, das von CD-Projekt produziert wurde. Unsere Bepunktung: 8 von 10 Punkte. Das Spiel wurde ebenfalls 50 Millionen Mal verkauft, ist aber erst ab 18 Jahren.


    8. Platz

    Auf dem achten Platz liegt „Red Dead Redemption 2“ von Rockstar Games. Das Spiel wurde 55 Millionen Mal verkauft. Das Spiel ist ab 18 Jahren und bekommt 8 von 10 Punkte.


    7. Platz

    Auf dem siebten Platz landet „Super Mario Bros“ von Nintendo. Es wurde 58 Millionen Mal verkauft. Wir geben dem Spiel 7 von 10 Punkte.


    6. Platz

    Auf dem sechsten Platz liegt „Mario Kart 8 Deluxe“ von Nintendo, das unserer Meinung nach 7 von 10 Punkte verdient hat. Das Spiel wurde 63,92 Millionen Mal verkauft.

     

    5. Platz

    Den fünften Platz ergattert sich „Playerunknown‘s Battlegrounds“ (PUBG) von Bluehole Studios. Es wurde 75 Millionen Mal verkauft und wir geben dem Spiel 6 von 10 Punkte.


    4. Platz

    Den vierten Platz holt „Wii Sports“ von Nintendo. Es wurde 82,9 Millionen Mal verkauft und bekommt von uns 6 von 10 Punkte.


    3. Platz

    Auf dem dritten Platz ist „Tetris“ von Electronics Arts. Es wurde 100 Millionen Mal verkauft. Unsere Bepunktung: 4 von 10.


    2. Platz

    Der zweite Platz wird belegt von „GTA 5“ von Rockstar Games. Es wurde 180 Millionen Mal verkauft und bekommt von uns 9 von 10 Punkte.


    1. Platz

    Auf dem ersten Platz landet „Minecraft“ von Mojang, das 200 Millionen Mal verkauft wurde und 5 von 10 Punkte bekommt.


    Wir haben euch außerdem folgende Fragen gestellt:

    Frage 1: Was ist dein Lieblingsspiel?

    Frage 2: Was ist dein Lieblings-Offline-Spiel?

    Frage 3: Magst du lieber Konsolen-, Handy- oder Tablet-Spiele?


    Tim (6c):

    1. Fortnite

    2. Subway Surfers

    3. Konsole


    Michael (6a):

    1. Fortnite

    2. Minecraft

    3. Konsole


    Jano (6d):

    1. Fortnite/Brawl Stars

    2. Subway Surfers

    3. Konsole


    Arthur (6d):

    1. Fortnite/Brawl Stars

    2. (nicht beantwortet)

    3. Konsole


    Leo (6c):

    1. Minecraft

    2. Minecraft

    3. Konsole

  • Die Flüchtlingsproblematik in Europa – strenge Regulierung als Lösung?

    von Mathilda Martin (11b)


    Die EU hat Anfang April diesen Jahres eine Asylreform auf den Weg gebracht, die neue Regelungen zur Aufnahme und Verteilung von Flüchtlingen in Europa enthält. Dieser Schritt in der Flüchtlingspolitik bringt Veränderungen mit sich, welche hauptsächlich die an den EU-Außengrenzen eintreffenden Flüchtlinge und deren Möglichkeit zur Migration und damit deren Zukunft in Europa betreffen.

    In der EU wurden im Jahr 2022 über 900.000 Asylanträge gestellt. Eine Zahl, die seitdem noch angestiegen ist und die Politik vor Herausforderungen stellt. Diese sollen mit dem neuen Gesetz entschärft werden, denn demnach werden alle ankommenden Flüchtlinge verstärkt schon an den Außengrenzen kontrolliert. So sollen Menschen, welche die Voraussetzungen für eine Einreise nicht erfüllen, unter diese Kategorie fällt der Großteile der Flüchtlinge, in Camps untergebracht und in einem Verfahren, das bis zu einer Woche dauern kann, verschiedenen Sicherheits- und Gesundheitskontrollen unterzogen werden. Ebenfalls werden ihre biometrischen Daten festgehalten. Erst nach diesem Verfahren dürfen sie in der EU einen Antrag auf Asyl stellen. Von einer Bleibeperspektive und der Chance sich ein neues Leben aufbauen zu können, kann auch an diesem Punkt noch nicht die Rede sein.

    Die Verantwortung für diese Kontrollen an der Außengrenze fallen den einzelnen Mitgliedstaaten zu, die laut der EU unabhängige Kontrollmechanismen einrichten sollen, um sicherzustellen, dass die Grundrechte geachtet werden. Die Kontrollen und besonders die Camps, welche für die Dauer der Kontrollen errichtet werden, seien, so lautet es in mehreren Reportagen nicht in allen Ländern angemessen ausgestattet und würden schlechten Haftlagern gleichen.

    Eine weitere neue Regelung ist, dass sich die Mitgliedsländer entweder an der Aufnahme der Flüchtlinge beteiligen (die Anzahl ist jeweils abhängig von der Fläche des Landes und der Einwohnerzahl) oder bei Verweigerung finanzielle Beträge leisten müssen. 

    Ein Problem an dem neuen Gesetz sehe ich persönlich in dem Appell an die Solidarität der EU-Länder, welcher aber durch Geld umgangen werden kann, was dazu führt, dass Grenzländer wie zum Beispiel Italien durch eine hohe Zahl an Flüchtlingen weiterhin an einer Überbelastung leiden und die neuen Regelungen somit in diesem Punkt zu scheitern drohen. Diese Überbelastung einzelner Länder führt wieder zu einer ungerechten Behandlung der Flüchtlinge und meist zu Konflikten im Landesinneren.

    Kritikwürdig ist auch die fragwürdige Behandlung der in Europa ankommenden Menschen. So werden die Camps an den Außengrenzen nicht nur als nicht menschenwürdig beschrieben, sondern auch die Kontrollverfahren scheinen in gewissen Punkten stark in die Privatsphäre der Geflüchteten einzugreifen und neben menschenrechtlich kritikwürdigen Punkten auch schlichtweg verwirrend zu sein. So werden neben Sicherheitskontrollen, welche darüber entscheiden sollen, ob eine Person ein Risiko darstellt, auch jegliche Daten, so wie Fotos und Fingerabdrücke, aufgenommen und in der sogenannten Eurodac-Datenbank gespeichert. Die Asylreform bringt also lange und aufwendige Kontrollen mit sich, welche für die Flüchtlinge eine größere Wahrscheinlichkeit zur Abschiebung und lange Aufenthalte in Flüchtlingscamps bedeuten, während sie für die EU ein Schritt hin zu mehr Sicherheit und zu einer geregelten Flüchtlingspolitik sein sollen.

    Aus der Sicht eines Flüchtlings bedeutet die Prozedur nach dem Ankommen lange Kontrollen und komplizierte Verfahren, in denen jegliche Daten bekannt gegeben werden müssen, sowie die Unterbringung in einem Camp, welches nur wenig Platz bietet und dessen Infrastruktur keinen angenehmen Aufenthalt garantieren kann. Laut Pro-Asyl-Geschäftsführer Günther Burkhardt darf Haft «nicht zum Standard an Europas Grenzen werden», doch genau dies droht durch die neue Regelung zur Kontrolle der Flüchtlinge und deren Verwahrung in Camps unter fragwürdigen Bedingungen.

    Das neue europäische Asylsystem soll allzu große Flüchtlingsanstürme vermeiden und so lässt sich leicht erschließen, dass in vielen Fällen die Abschiebung die Folge dieser Kontrollen ist und in allen EU-Ländern ein langer Prozess bis zum Asylstatus folgt. Nach dem Ankommen in einem Land muss ein Asylantrag gestellt werden, auf diesen folgt das Asylverfahren mit persönlichen Anhörungen und die Überprüfung des Asylantrags, währenddessen die Unterbringung in Aufnahmeeinrichtungen. Nach der Prüfung des Antrags folgt eine Entscheidung und somit erhält der Flüchtling entweder die Asylberechtigung, den Flüchtlingsstatus oder eine anderweitige Bewilligung eines Aufenthalts oder im Falle einer Absage einen Abschiebebescheid. Ein solches Verfahren dauert meist zwischen sechs und zwölf Monaten und stellt somit eine lange Zeit der Ungewissheit und der Belastung für die angekommenen Menschen dar.

    Durch die genaue Überprüfung aller Flüchtlinge, aber auch schon durch die Kontrollen an den Grenzen wird die Zahl der aufgenommenen Flüchtlinge reduziert und dadurch ebenso die anfallenden Ausgaben für den Staat und der Aufwand für die einzelnen Länder. Weniger Asylanten bedeutet weniger bürokratischen Aufwand, im besten Falle weniger Kriminalität (Studie 2022: Anteil der ausländischen Strafftatverdächtigen bei 37,4%) jedoch auch ein Verlust potentieller Arbeitskräfte und so lässt sich die Flüchtlingspolitik niemals rein objektiv und rational beurteilen.

    Die Frage bleibt also offen, ob sich Kontrollen und Verschärfungen in diesem Ausmaß, welche für alle Flüchtlinge negative Folgen bedeuten und dennoch für die EU keine komplette Sicherheit vor Kriminalität oder Überbelastung sein können, sondern vielmehr auch das öffentliche Bild der europäischen Flüchtlingspolitik verändern, wirklich als sinnvoll herausstellen werden.

27. Juli 2026
Eine Woche voller neuer Erfahrungen, spannender Herausforderungen und jeder Menge Spaß – so lässt sich unsere diesjährige Fahrten- und Projektwoche am besten beschreiben. Im Mittelpunkt standen die L eitgedanken Alltagskompetenzen, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und die Gute Gesunde Schule. Unsere Schülerinnen und Schüler konnten außerhalb des Klassenzimmers lernen, praktische Erfahrungen sammeln und ihre sozialen, sportlichen und kreativen Fähigkeiten weiterentwickeln. Die 5. Klassen gingen den Themen Ernährung, Imkerei, Fischerei und Walderlebnis auf den Grund. Sie erfuhren, wo unsere Lebensmittel herkommen, welche wichtige Rolle Bienen für unsere Umwelt spielen, erhielten spannende Einblicke in die heimische Fischerei und erkundeten den Lebensraum Wald mit seiner vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt. Dabei wurden Nachhaltigkeit und ein bewusster Umgang mit natürlichen Ressourcen unmittelbar erlebbar. Für die 6. Klassen standen Bewegung, Entspannung und Medienkompetenz im Mittelpunkt. Beim Yoga und Schwimmen konnten sie aktiv sein und etwas für ihre Gesundheit tun, während das Digitaltraining wichtige Kompetenzen für einen sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien vermittelte. Die 7. Klassen stellten sich sportlichen Herausforderungen beim Klettern, American Football sowie einer Bergwanderung mit Hüttenübernachtung . Teamgeist, Ausdauer und gegenseitige Unterstützung waren dabei ebenso gefragt wie Mut und Durchhaltevermögen. Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch bei der Wasserwacht Weilheim, bei dem die Jugendlichen wertvolle Einblicke in die Wasserrettung und die Sicherheit am Wasser erhielten. Kreativität und Entdeckergeist prägten das Programm der 8. Klassen. Neben einem Ausflug ins Deutsche Museum konnten sie sich im Bogenschießen ausprobieren und in einem Upcycling-Workshop aus alten Materialien ihre eigenen Rucksäcke nähen – ein gelungenes Beispiel dafür, wie Nachhaltigkeit, handwerkliches Geschick und Kreativität miteinander verbunden werden können. Die Fahrten- und Projektwoche hat einmal mehr gezeigt, dass Lernen weit über das Klassenzimmer hinausgeht. Sie stärkte nicht nur fachliche und praktische Kompetenzen, sondern auch Gesundheit, Verantwortungsbewusstsein und den Zusammenhalt innerhalb der Schulgemeinschaft. Mit vielen neuen Eindrücken und schönen gemeinsamen Erlebnissen blicken wir auf eine rundum gelungene Woche zurück.
27. Juli 2026
Wie können Schulen auch an heißen Tagen gute Orte zum Lernen bleiben? Mit dieser Frage beschäftigte sich das Dialogforum „Kühle Köpfe, gesundes Lernen“ in München. Unsere Schule war dabei gleich doppelt vertreten: durch unsere Schülersprecherin Chiara Matthies und unsere Elternbeirätin, Frau Dr. Matthies-Wiesler, die als Wissenschaftlerin und Vertreterin des Helmholtz Zentrums München den Zusammenhang zwischen Klima und Gesundheit deutlich machte, sowie den Hitzeschutzplan für Schulen vorstellte (Link zum Hitzeschutzplan). Den Auftakt der Veranstaltung gestaltete der bekannte Astrophysiker Prof. Dr. Harald Lesch mit einem Impulsvortrag über die Folgen des Klimawandels für unsere Gesundheit. Im Anschluss diskutierten Expertinnen und Experten aus Bildung, Medizin und Forschung gemeinsam über Wege zu einer hitzeresilienten Schule. Im Mittelpunkt standen Fragen wie: Wie können Schulgebäude besser an steigende Temperaturen angepasst werden? Welche Maßnahmen schützen die Gesundheit und fördern gleichzeitig erfolgreiches Lernen? Wir sind stolz darauf, dass unsere Schulgemeinschaft bei dieser zukunftsweisenden Veranstaltung gleich aus zwei Perspektiven vertreten war. Die Impulse aus der Veranstaltung nehmen wir mit an unsere Schule: Im kommenden Jahr möchten wir uns im Rahmen der Schulentwicklung gezielt mit dem Thema Hitzeschutz beschäftigen und gemeinsam Maßnahmen entwickeln, um unsere Lern- und Lebensräume auch bei steigenden Temperaturen noch gesundheitsförderlicher zu gestalten. Fotograf: Oliver Jung, Munich Re Foundation
14. Juli 2026
Mit einem festlichen Jubiläum feierte das Gymnasium Tutzing sein 75-jähriges Bestehen – ein Tag, der eindrucksvoll zeigte, was unsere Schulgemeinschaft ausmacht: Engagement, Kreativität und Zusammenhalt. Bereits die Vorbereitung des Jubiläums war von einer außergewöhnlich hohen Beteiligung geprägt. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler brachten sich mit großem Einsatz ein. Besonders das P-Seminar „75 Jahre Gymnasium Tutzing“ sowie der Wahlkurs von Herrn Gahleitner gestalteten das Fest in vielfältiger Weise mit und trugen maßgeblich zum Gelingen der Feierlichkeiten bei. Auch das Sekretariat, insbesondere Frau Nishanthi Schirrmeister, leistete mit viel Organisationstalent einen unverzichtbaren Beitrag zur Planung und Durchführung des Jubiläums. Den feierlichen Höhepunkt bildete der Festakt, bei dem zahlreiche Ehrengäste gemeinsam auf 75 Jahre Schulgeschichte zurückblickten. Ein besonderer Moment war dabei die Vorstellung des neuen Schulmottos „Schule mit SeeLe“ durch unseren Schulleiter, das die Werte unserer Schulgemeinschaft treffend zum Ausdruck bringt und den Blick in die Zukunft richtet. Die Reden sowie die vielfältigen Beiträge der Schülerinnen und Schüler verliehen dem Festakt eine persönliche und lebendige Atmosphäre. Die musikalische Umrahmung lag dabei auf höchstem Niveau: Neben eindrucksvollen Darbietungen aktueller Schülerinnen und Schüler sorgten auch ehemalige Mitglieder der Schulfamilie für besondere Glanzlichter. So begeisterte Roman Gerber , ehemaliger Schüler und heute an der Hamburger Staatsoper tätig, mit seinem Auftritt das Publikum. Ebenso beeindruckten Beatrice, Mathilda und Cornelius Fink, die beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ mit einem 2. Bundespreis ausgezeichnet wurden, mit ihrer musikalischen Mitwirkung während des Festakts. Der Lehrerchor mit dem „Haus am See“ erhielt großen Applaus. Für beste Stimmung zum Schluss sorgten schließlich der aktuelle Schulleiter Andreas Thalmaier und sein Vorgänger Bruno Habersetzer, die mit eigens vorgetragenen Gstanzln das Publikum begeisterten und bewiesen, dass Humor und Herzlichkeit an unserer Schule ebenso ihren festen Platz haben wie Tradition und Bildung. Im Anschluss an den Festakt lud ein Sektempfang mit Blick auf den Starnberger See zum Austausch ein. Für das leibliche Wohl sorgte die schuleigene Catering-AG mit der Klasse 10c unter der Leitung von Margit Kleber. Eine bleibende Erinnerung an das Jubiläum sind auch die eigens gestalteten Jubiläumspostkarten von Ruth Baumann, die großen Anklang bei den Gästen fanden. Im Anschluss an den offiziellen Festakt wurde das Jubiläum auf dem Schulgelände mit einem stimmungsvollen Sommerfest fortgesetzt. Vergleiche hierzu auch den Artikel im Starnberger Merkur (Link) . Schülerinnen und Schüler, Eltern, Ehemalige, Lehrkräfte und Gäste nutzten die Gelegenheit, gemeinsam zu feiern. Auf dem Starnberger See wurde ein Sautrogrennen veranstaltet, es wurden bayerische Volkstänze aufgeführt und das Schulhaus öffnete seine Türen mit einem bunten Programm für Jung und Alt. Der Elternbeirat unterstützte die Veranstaltung mit außergewöhnlichem Engagement, indem er eine Crowdfunding-Aktion organisierte und für Essen und Getränke sorgte. Auch dem Förderverein danken wir für seine großartige Unterstützung. Das 75-jährige Jubiläum war weit mehr als eine Geburtstagsfeier. Es war ein Fest der Begegnung, des Miteinanders und des Engagements vieler Menschen, die das Gymnasium Tutzing zu einer „Schule mit SeeLe“ machen. Allen Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, Mitarbeitenden, Eltern, Ehemaligen sowie allen Unterstützerinnen und Unterstützern gilt ein herzlicher Dank für ihren großartigen Einsatz und ihren Beitrag zu diesem unvergesslichen Jubiläum!
3. Juli 2026
Am Montag, den 29. Juni 2026, verwandelte sich die Aula des Gymnasiums Tutzing in einen Ort voller Ideen, Inspiration und Aufbruchsstimmung. Gemeinsam hatten Tutzing Klimaneutral 2035 und das Gymnasium zu einer Kooperationsveranstaltung eingeladen. Die große Resonanz aus der Schulfamilie, der Tutzinger Bevölkerung sowie den Reihen von Tutzing Klimaneutral zeigte eindrucksvoll, wie sehr das Thema bewegt. Den Auftakt gestalteten die Schülerinnen des P-Seminars „Klimaschule/eco.motion25“. Mit viel Engagement präsentierten sie ihre Projekte rund um die Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen (siehe Bild). Ob die Sammlung alter Handys zugunsten von „Save the Children“, vegetarische Alternativen in der Mensa oder die Teilnahme am Schulradeln – die Projekte machten deutlich: Nachhaltigkeit beginnt im Alltag und lebt vom Mitmachen. Auch die Snacks und Getränke während der Veranstaltung waren bewusst klimafreundlich gewählt. Besonders beeindruckend war die Begeisterung, mit der die Schülerinnen ihre Ideen vorstellten. Junge Frauen, die Verantwortung übernehmen, mutig vorangehen und die Welt aktiv mitgestalten wollen – ein starkes Zeichen dafür, dass die nächste Generation nicht auf Veränderungen wartet, sondern sie selbst anstößt. Anschließend nahm die Referentin Dr. med. univ. Fideles Stuchtey das Publikum mit auf ihren persönlichen und beruflichen Weg. Die Mitarbeiterin der Landbanking Group und Tochter der Gründers Prof. Dr. Martin und Sonja Stuchtey hat ihre Wurzeln in der Region und absolvierte vor ihrem Medizinstudium bereits ein Praktikum im Benediktus Krankenhaus Tutzing. Aus ihrer Arbeit als Kinderärztin entwickelte sie die Überzeugung, dass Gesundheit ganzheitlich gedacht werden muss – denn die Gesundheit des Menschen ist untrennbar mit der Gesundheit des Planeten verbunden. Anhand ihrer Erfahrungen zeigte sie auf, welche neuen Ansätze daraus entstehen können. Der Vortrag regte zu einer lebhaften Diskussion an und machte deutlich, wie wichtig der Austausch zwischen Schule, Wissenschaft, Wirtschaft und Bürgerschaft ist. Deshalb soll die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem Gymnasium Tutzing und TKN 2035 fortgesetzt und weiter ausgebaut werden. Wir danken allen Mitwirkenden!
1. Juli 2026
Wir gratulieren unseren Abiturientinnen und Abiturienten ganz herzlich zum erfolgreichen Abschluss ihrer Schulzeit! Der diesjährige Abiturjahrgang überzeugte mit außergewöhnlichen Leistungen: Gleich fünf Absolventinnen und Absolventen erreichten die Note 1,0. Der Jahrgang setzte damit ein beeindruckendes Zeichen für Engagement, Ausdauer und Leistungsbereitschaft. Zu Gast waren neben rund 450 Gästen auch Bürgermeister Ludwig Horn sowie der stellvertretende Landrat Georg Scheitz. Nach dem feierlichen Gottesdienst in Sankt Josef fand der Sektempfang mit Zeugnisverleihung diesmal direkt am Ufer des Starnberger Sees statt. Ausführlich berichtete auch der Starnberger Merkur über die Abiturfeier. Wir sind sehr stolz auf alle Absolventinnen und Absolventen und wünschen ihnen für ihren weiteren Lebensweg viel Erfolg, Freude und alles Gute! 
22. Juni 2026
Die Schülerinnen aus dem P-Seminar "eco.motion25" laden zu einer besonderen Kooperationsveranstaltung mit Tutzing Klimaneutral ein! Wir stellen unsere Projekte im Bereich "Klimaschule" vor und Frau Dr. med. Fidelis Stuchtey wird einen Impulsvortrag zum Thema "Krise als Chance" halten. Es gibt Snacks und Getränke. Die Veranstaltung ist kostenfrei! Kommt vorbei und diskutiert mit!  29.6. Aula des Gymnasiums, 19 Uhr, Dauer ca. 1 Stunde Wir freuen uns!
3. Juni 2026
Im P-Seminar „Klimaschule“ fand ein spannender SDG-Workshop mit Kerstin Brenner, anerkannter BNE-Akteurin der UNESCO zum Thema Gleichstellung (SDG 5) und weniger Ungleichheiten (SDG 10) statt. Dabei beschäftigten wir uns intensiv mit Ungleichheiten zwischen Jungen und Mädchen sowie mit der Frage, wie echte Gleichberechtigung im Alltag umgesetzt werden kann. Ein wichtiger Aspekt war der ungleiche Zugang zu Bildung in verschiedenen Ländern , der besonders Mädchen oft benachteiligt und ihre Zukunftschancen stark einschränkt. Schulbildung wurde in diesem Zusammenhang als die "Waffe einer Frau" hervorgehoben, da sie Mädchen und Frauen Chancengleichheit, Unabhängigkeit und Selbstbestimmung ermöglicht. Wir setzten uns auch mit dem Gender Pay Gap, Inklusion und der Frage auseinander, wie eine gerechte Schule für alle aussehen kann. Das Thema Gleichberechtigung wurde auch im Hinblick auf die Medizin betrachtet: Viele Medikamente und Sicherheitstests wurden lange Zeit hauptsächlich an männlichen Körpern getestet, wodurch der weibliche Körper, der Zyklus und hormonelle Unterschiede oft zu wenig berücksichtigt wurden. Das führt bis heute zu Benachteiligungen in der Gesundheitsversorgung von Frauen. In Gruppen gestalteten wir Plakate mit Ideen für eine faire und gerechte Schule. Der Workshop hat uns viele neue Denkanstöße gegeben und gezeigt, dass jeder Einzelne einen wichtigen Beitrag zu mehr Gerechtigkeit leisten kann, sowohl im Schulalltag als auch darüber hinaus. Wir danken Kerstin Brenner für diesen interessanten Beitrag in unserem P-Seminar! 
3. Juni 2026
Am 12. Mai begaben sich die Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe auf eine Reise in die Welt des Judentums: Im Rahmen der Exkursion „Jüdisches Leben in München“ besuchten sie die Ohel-Jakob-Synagoge und das Jüdische Museum München. Dabei erhielten sie die Möglichkeit, das im Religionsunterricht Gelernte direkt vor Ort zu entdecken und im Gespräch mit den jüdischen Referentinnen authentisch zu vertiefen. Da staunte manch einer schon beim Betreten der Synagoge über die eindrucksvolle Raumgestaltung! Das große Interesse der Jugendlichen zeigte sich auch bei den Ausführungen zu Symbolen und Brauchtum, zum Ablauf des Gottesdienstes und den unterschiedlichen Gewohnheiten verschiedener Gemeinden, die ein lebendiges Bild des Judentums zeichneten. Wer weiß schon, wie viel eine Tora-Rolle kostet?! Wir bedanken uns bei der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern sowie den Verantwortlichen des Jüdischen Museums herzlich für die gewinnbringenden Einblicke in die jüdische Glaubenspraxis und -geschichte!
25. Mai 2026
Auch in diesem Schuljahr durfte ein Team des Gymnasiums Tutzing am Projekt „Zehn für Zukunft – Gesellschaftliche Veränderungen wahrnehmen und gestalten“ 🧠 teilnehmen, das unsere Schule als Kooperationspartner der MB-Dienststelle für die Gymnasien in Oberbayern-West zusammen mit der Akademie für Politische Bildung seit nunmehr neun Jahren erfolgreich durchführt. Adressiert ist das Angebot im Rahmen der Begabtenförderung und der politischen Bildung an Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe. Den Höhepunkt des Projektes bildete eine Ideenwerkstatt 💡 : Vom 14. bis 16. Mai 2026 setzten sich 30 interessierte Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen von den Gymnasien Penzberg, Tutzing und Weilheim sowie vom Feodor-Lynen-Gymnasium Planegg und Graf-Rasso-Gymnasium Fürstenfeldbruck mit aktuellen politischen Themen auseinander. Die Schülerinnen und Schüler kamen an der Akademie für Politische Bildung in Tutzing zusammen und gestalteten Workshops zu aktuellen politischen Fragen sowie gesellschaftlichen Herausforderungen . Die Themen reichten von der Auseinandersetzung mit den Gründen für den Erfolg der AfD, der Frage nach einer Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre, der Beleuchtung von politischen Strategien auf Social Media und des australischen Social-Media-Verbots bis hin zu einer kritischen Beschäftigung mit dem Phänomen Tradwives. Das Team vom Gymnasium Tutzing, dem Daniel Bahinskij, Elisabeth Flasche, Levin Häkler, Luise Preißler, Timo Schoening und Victoria Schuberts angehörten, warf die Frage auf, ob und inwieweit Australiens Social-Media-Verbot für Jugendliche ein Vorbild für Deutschland und Europa sein kann. In einem differenzierten Urteil kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu dem Schluss, dass einem pauschalen Nutzungsverbot – trotz der vielfältigen Risiken von Social Media – eine anderweitige Regulierung der Plattformen vorgezogen werden sollte, um Kinder und Jugendliche dort zu schützen. Die Ergebnisse der Workshops präsentierten die Schülergruppen dann zahlreichen Gästen, darunter viele Eltern der Teilnehmenden, im Rahmen einer Podiumsdiskussion 💬 . Dazu kam Michael Piazolo , ehemaliger Bayerischer Staatsminister für Unterricht und Kultus und Mitglied der Fraktion Freie Wähler im Bayerischen Landtag, an die Akademie und tauschte sich mit den Schülerinnen und Schüler zu diesen Aspekten sowie weiteren politischen Fragestellungen intensiv aus. Im Namen der Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in Oberbayern-West, Brigitte Grams-Loibl, überreichte Studiendirektorin Elena Eiber von der MB-Dienststelle den teilnehmenden Schülergruppen im Anschluss Zertifikate 📑 und würdigte damit das besondere politische Interesse und Engagement der Gymnasiasten. Die Zehntklässlerinnen und Zehntklässler zeigten eindrucksvoll, dass sie überlegt und kreativ mit aktuellen Fragestellungen aus Politik und Gesellschaft umgehen und aktiv an der Gesellschaft teilhaben. Bei der Abschlussveranstaltung am 16. Mai 2026 lobten auch die betreuenden Projektleiter Jörg Siegmund von der Akademie für Politische Bildung in Tutzing sowie Gabriele Beulke und Stefan Flierl vom Gymnasium Tutzing den Einsatz der Schülerteams über den Unterricht hinaus: Die Schülerinnen und Schüler hätten methodenreiche und inhaltlich gewinnbringende Workshops für die anderen Seminarteilnehmer ausgestaltet und so viele bereichernde Erfahrungen auch für die eigene Zukunft gesammelt. Die Ideenwerkstatt „Zehn für Zukunft – Gesellschaftliche Veränderungen wahrnehmen und gestalten“ wurde im Jahr 2016 von der MB-Dienststelle für die Gymnasien in Oberbayern-West gemeinsam mit der Akademie für Politische Bildung in Tutzing sowie dem Gymnasium Tutzing ins Leben gerufen. Ziel des Kooperationsprojekts ist es, Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe oberbayerischer Gymnasien – daher der Name des Projekts „Zehn für Zukunft“ – anzuregen, sich mit gesellschaftlichen Herausforderungen auseinanderzusetzen. Interessierte Jugendliche bewerben sich eigenständig in Teams für das Projekt und arbeiten dann mit Unterstützung von Experten ein selbstgewähltes politisches Thema aus. In mehreren Veranstaltungseinheiten gestalten die Schülergruppen eigenständig Workshops für die anderen Projektgruppen. Dabei haben die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, mit Politikern und weiteren Experten über ihre Themen zu diskutieren. Insgesamt gewinnen so alle Teilnehmenden neue Erkenntnisse, lernen ihre Sichtweisen argumentativ darzulegen und überzeugend zu präsentieren.
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