Erasmus Plus Blog: Valencia
27. Juni 2024
Schülerblog:
Montag
Wir wurden am Morgen begrüßt und alle haben ihr Lieblingswort, auf Spanisch oder Englisch, vorgetragen.
Danach gab es einige Kennenlernspiele, die auch wirklich geholfen haben, Hemmungen zu verringern.
Nach einer kurzen Pause, gingen wir in Gruppen von 7, unter denen 2-3 Spanier, durch Manises und haben wichtige Monumente oder Häuser angeschaut und einen Überblick über die Vorstadt bekommen.
Zum Mittagessen um 14 Uhr, gab es Paella.
Nach einer Stunde essen, ging es kurz nach Hause, um sich eine Pause zu gönnen, und danach gleich weiter zu einem Töpferei-Mueum. Das war sehr interessant, obwohl wir nicht alles verstanden haben. Die Italiener waren währenddessen im Kino und haben einen Film geschaut.
Dann sind alle zusammen zum Lasertag gefahren. Und es hat ALLEN Spaß gemacht.
Wir waren ca.40 Leute und mussten uns somit aufteilen in 2 Gruppen.
10 Leute waren bei einer Runde rot, 10 Leute blau.
Erschöpft, aber glücklich sind alle nach Hause zum Abendessen gefahren.
(10.30 Uhr)
- Katharina Eckert
Dienstag
Um acht Uhr haben wir uns an der Metro getroffen und sind mit der U-Bahn ins Stadtzentrum gefahren. Von dort aus haben wir uns mehrere Sehenswürdigkeiten angesehen, wie zum Beispiel das erste Stadttor Valencias oder eine Alte Markthalle. Auch haben wir ein Museum für Traditionelle große Statuen besucht. Besonders eindrucksvoll war eine Große alte römische Burg, die lange genutzt und renoviert wurde und von deren Türme wir Valencia überblicken konnten. In kurzen Pausen durften wir Eis essen und an Brunnen sitzen. Auch haben wir eine alte Kirche gesehen. Danach durften wir um ca. 12:30 bei einem Restaurant essen. Für den Rest des Tages konnten wir die Stadt erkunden: wir waren in Kleidungsgeschäften, Second-Hand-Shops, haben Souvenirs gekauft und alten Buchläden. Um ca 19:30 ging es dann mit der Metro zurück nach Manises.
- Jil Wolfensteiner
Mittwoch
Wir sind gegen 9:30 Uhr mit zuvor ausgewählten Bocadillos ausgestattet in den Bus nach Calpe eingestiegen und haben etwa 1,5 Stunden lang eine angenehme Fahrt erlebt. Die lange Busfahrt wurde durch Irenes Musikbox und die Aussicht versüßt. Wir haben den Bus in eine Art Erasmus-Party-Bus verwandelt und Trap sowie Reggaeton neben vorbeiziehenden Flamingos gespielt. Unser Ziel sahen wir schon lange vor der Ankunft; es passt überhaupt nicht in die Landschaft. Wir haben das Museum zum Nationalpark besucht, welches uns über Vogellaute und die prähistorische Geschichte des Berges aufgeklärt hat. Anschließend begannen wir einen Aufstieg auf den “Peñón de Ifach” und genossen den herrlichen Blick auf das Meer von oben, auch wenn es zugegebenermaßen etwas windig war. Danach verbrachten wir eine sehr angenehme Freizeit am Meer und erlebten auf der Rückreise spanische Musik, sowie einen schönen Zwischenstopp an einem See. Wir kamen gegen 19:30 Uhr wieder an.
- Camillo Boglino
Donnerstag
Heute haben wir “City of arts and sciences” in Valencia besucht. Wir haben auch eine Ausstellung von verschiedenen Figuren für Fallas gesehen. Danach sind wir in ein Kino gegangen und ein Film “Secrets of university “ angeschaut. Fast alle sind aber eingeschlafen.
Am Abend hatten wir eine Verabschiedungsparty in der Schule. Das Schulorchester hat ein paar Lieder gespielt, Eltern kamen zur Schule und wir haben alle zusammen zu Abend gegessen, getanzt und gesungen.
- Oryna Palamarchuk
Freitag
Um 8 haben wir uns alle an der Schule getroffen und sind erst einmal für eine Stunde in den Unterricht gegangen. Danach haben wir in Gruppen Kräuter in den Schulgarten gepflanzt und gewässert. Dann haben wir die Grundschritte fürs Salsa tanzen gelernt, was sehr lustig war. Sie konnten dann auch noch Virtual Reality Brillen ausprobieren und hatten dann eine kleine Pause mit Kuchen buffet vom Vortag. Dann sind wir mit der Metro zum Strand in Valencia gefahren und sind an der Promenade den Hafen entlang gelaufen bis wir an einem Steinsteg halt gemacht haben und den Surfern zugeschaut haben.
Danach hatten wir den Rest des Tages Freizeit und sind erstmal am Strand geblieben. In einer etwas kleineren Gruppe sind wir die Strandpromenade mit vielen kleinen Restaurants abgelaufen und haben uns ein Eis gekauft. Nachdem wir noch etwas länger am Strand saßen und geredet haben, sind wir zu einem kleinen Spielplatz gegangen, wo wir kurz auf ein paar andere gewartet haben und sind dann in die Innenstadt gefahren, um Churros zu essen. Am Abend sind wir mit ein paar anderen zu einem letzten Tapas-Essen in Manises gegangen und haben uns von allen verabschiedet.
- Louisa Sundermann


Zum Ende des letzten Schuljahres standen zwei Projekttage am Gymnasium Tutzing ganz im Zeichen der politischen Bildung . Unter dem Motto "Jetzt wird’s extrem" beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen mit unterschiedlichen Fragen rund um Demokratie, Extremismus, gesellschaftliches Zusammenleben und politische Mitgestaltung 💪. Auch der Starnberger Merkur berichtete ( Link ). Organisiert wurden die Projekttage von einem an Politik und Gesellschaft angebundenen P-Seminar der 11. Jahrgangsstufe unter der Leitung von Christian Clement und Stefan Flierl. In Workshops, Gesprächen und Begegnungen konnten sich die Schülerinnen und Schüler aus ganz unterschiedlichen Perspektiven mit politischen und gesellschaftlichen Themen auseinandersetzen. Ein Schwerpunkt lag auf dem Themenfeld Flucht und Migration . Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe trafen Bewohnerinnen und Bewohner sowie ehemalige Bewohner des Benedictushofes in Tutzing und kamen mit ihnen über Fluchterfahrungen, das Ankommen in Deutschland und die Herausforderungen eines Lebens in einer neuen Gesellschaft ins Gespräch. Unterstützt wurde die Begegnung unter anderem von der Integrationslotsin des Landkreises sowie vom Ökumenischen Unterstützerkreis.

Eine Woche voller neuer Erfahrungen, spannender Herausforderungen und jeder Menge Spaß – so lässt sich unsere diesjährige Fahrten- und Projektwoche am besten beschreiben. Im Mittelpunkt standen die L eitgedanken Alltagskompetenzen, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und die Gute Gesunde Schule. Unsere Schülerinnen und Schüler konnten außerhalb des Klassenzimmers lernen, praktische Erfahrungen sammeln und ihre sozialen, sportlichen und kreativen Fähigkeiten weiterentwickeln. Die 5. Klassen gingen den Themen Ernährung, Imkerei, Fischerei und Walderlebnis auf den Grund. Sie erfuhren, wo unsere Lebensmittel herkommen, welche wichtige Rolle Bienen für unsere Umwelt spielen, erhielten spannende Einblicke in die heimische Fischerei und erkundeten den Lebensraum Wald mit seiner vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt. Dabei wurden Nachhaltigkeit und ein bewusster Umgang mit natürlichen Ressourcen unmittelbar erlebbar. Für die 6. Klassen standen Bewegung, Entspannung und Medienkompetenz im Mittelpunkt. Beim Yoga und Schwimmen konnten sie aktiv sein und etwas für ihre Gesundheit tun, während das Digitaltraining wichtige Kompetenzen für einen sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien vermittelte. Die 7. Klassen stellten sich sportlichen Herausforderungen beim Klettern, American Football sowie einer Bergwanderung mit Hüttenübernachtung . Teamgeist, Ausdauer und gegenseitige Unterstützung waren dabei ebenso gefragt wie Mut und Durchhaltevermögen. Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch bei der Wasserwacht Weilheim, bei dem die Jugendlichen wertvolle Einblicke in die Wasserrettung und die Sicherheit am Wasser erhielten. Kreativität und Entdeckergeist prägten das Programm der 8. Klassen. Neben einem Ausflug ins Deutsche Museum konnten sie sich im Bogenschießen ausprobieren und in einem Upcycling-Workshop aus alten Materialien ihre eigenen Rucksäcke nähen – ein gelungenes Beispiel dafür, wie Nachhaltigkeit, handwerkliches Geschick und Kreativität miteinander verbunden werden können. Die Fahrten- und Projektwoche hat einmal mehr gezeigt, dass Lernen weit über das Klassenzimmer hinausgeht. Sie stärkte nicht nur fachliche und praktische Kompetenzen, sondern auch Gesundheit, Verantwortungsbewusstsein und den Zusammenhalt innerhalb der Schulgemeinschaft. Mit vielen neuen Eindrücken und schönen gemeinsamen Erlebnissen blicken wir auf eine rundum gelungene Woche zurück.

Wie können Schulen auch an heißen Tagen gute Orte zum Lernen bleiben? Mit dieser Frage beschäftigte sich das Dialogforum „Kühle Köpfe, gesundes Lernen“ in München. Unsere Schule war dabei gleich doppelt vertreten: durch unsere Schülersprecherin Chiara Matthies und unsere Elternbeirätin, Frau Dr. Matthies-Wiesler, die als Wissenschaftlerin und Vertreterin des Helmholtz Zentrums München den Zusammenhang zwischen Klima und Gesundheit deutlich machte, sowie den Hitzeschutzplan für Schulen vorstellte (Link zum Hitzeschutzplan). Den Auftakt der Veranstaltung gestaltete der bekannte Astrophysiker Prof. Dr. Harald Lesch mit einem Impulsvortrag über die Folgen des Klimawandels für unsere Gesundheit. Im Anschluss diskutierten Expertinnen und Experten aus Bildung, Medizin und Forschung gemeinsam über Wege zu einer hitzeresilienten Schule. Im Mittelpunkt standen Fragen wie: Wie können Schulgebäude besser an steigende Temperaturen angepasst werden? Welche Maßnahmen schützen die Gesundheit und fördern gleichzeitig erfolgreiches Lernen? Wir sind stolz darauf, dass unsere Schulgemeinschaft bei dieser zukunftsweisenden Veranstaltung gleich aus zwei Perspektiven vertreten war. Die Impulse aus der Veranstaltung nehmen wir mit an unsere Schule: Im kommenden Jahr möchten wir uns im Rahmen der Schulentwicklung gezielt mit dem Thema Hitzeschutz beschäftigen und gemeinsam Maßnahmen entwickeln, um unsere Lern- und Lebensräume auch bei steigenden Temperaturen noch gesundheitsförderlicher zu gestalten. Fotograf: Oliver Jung, Munich Re Foundation





