27. März 2026
Titelfoto: Zu sehen ist unser Energieberater und ehemaliger Schülervater von der Energiegenossenschaft 5 Seenland, der uns durch das Schulgebäude geführt hat. Er zeigte die Photovoltaikanlagen, erklärte anschaulich den Mechanismus einer einzelnen Solarzelle und gab Einblicke in die Messgeräte im Keller. Unsere Schule geht den nächsten großen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und bewirbt sich offiziell als Klimaschule. Ein wichtiger Baustein dabei ist die Nutzung von Solarenergie: Mehrere Photovoltaikanlagen auf dem Schuldach leisten bereits einen Beitrag zur klimafreundlichen Stromversorgung. Eine dieser Anlagen wurde vor rund zehn Jahren im Rahmen eines P-Seminars im Fach Physik von Schülerinnen und Schülern selbst mit auf den Weg gebracht: Ein tolles Beispiel für gelebte Bildung für nachhaltige Entwicklung. Aktuell gibt es wieder ein P-Seminar mit dem Titel Klimaschule/eco.motion25, das sich an Schulentwicklungstagen einbringt und viele eigene Maßnahmen bereits in der Schulgemeinschaft umgesetzt hat. Unseren Klimaschutzplan mit allen einzelnen Maßnahmen finden Sie hier . Begleitet wurde die Schule zuletzt von einem Energieberater der Energiegenossenschaft 5 Seenland, der gemeinsam mit der Schulgemeinschaft die technischen Anlagen erkundete. Neben den PV-Anlagen standen auch die Funktionsweise einzelner Solarzellen sowie die Energie-Messsysteme im Keller im Fokus. Zudem ist geplant, eine neue Anzeigetafel zur Visualisierung der Energieerzeugung und -nutzung wieder aufzustellen, um das Thema für alle sichtbar zu machen. Bereits seit 15 Jahren trägt die Schule den Titel „Umweltschule“ und hat in dieser Zeit zahlreiche Projekte erfolgreich umgesetzt – von Müllvermeidung über die Anlage von Hochbeeten bis hin zum nachhaltigem Konsum. Mit der Bewerbung als Klimaschule rückt nun ein weiterer Schwerpunkt in den Fokus: das Schulgebäude selbst. Ziel ist es, die CO₂-Emissionen systematisch zu analysieren und langfristig zu reduzieren. Aktuell verursacht die Schule einen jährlichen Ausstoß von rund 575 Tonnen CO₂. Besonders ins Gewicht fallen dabei die Bereiche Heizung, Mobilität und Ernährung. Hier setzt die Schule gezielt an, um konkrete Verbesserungen zu erreichen, etwa durch energieeffizientere Heizkonzepte, klimafreundliche Schulwege und ein bewussteres Verpflegungsangebot.