Auch im Schuljahr 25/26 haben Schüler und Schülerinnen des Gymnasiums Tutzing wieder erfolgreich am Wettbewerb „Jugend Forscht“ teilgenommen. Von der 7. bis zur 13. Jahrgangsstufe haben sich die jungen Forscherinnen und Forscher seit den Sommerferien mit unterschiedlichen Themen auseinandergesetzt und dabei ihre Kreativität und ihren Forschergeist unter Beweis gestellt.
Im Rahmen des Wahlkurses „Robotik und Elektronik“ wurde unter anderem an einem autonom fahrenden Auto gearbeitet, elektrische Schaltungen wurden eingehend untersucht und die Signalübertragung zwischen Computern über Lichtsignale optimiert. Ein weiteres Highlight war der Bau eines über Kabel gesteuerten U-Boots mit eingebauter Videokamera, das den ambitionierten Plan hatte, den tiefsten Punkt des Starnberger Sees zu erreichen. Mit einer maximalen Tauchtiefe von 50 Metern erzielten die Schüler bei diesem Projekt ein beachtliches Ergebnis.
Neu in diesem Jahr war, dass neben den gewohnten technischen Projekten auch biologische und geographische Themen im Wettbewerb vertreten waren – eine Premiere am Gymnasium Tutzing. So beschäftigte sich eine Gruppe mit der Analyse von Nährböden für Bakterienkulturen und eine andere mit der Konstruktion von Windkraftanlagen, die an Ballonen schwebend in die Luft steigen sollten.
Nach sechs Monaten intensiver Arbeit wurden die Projekte schriftlich eingereicht und Ende Februar präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse zwei Tage lang beim „Regionalentscheid Voralpenland“ in Schongau – vor einer Jury und zahlreichen Besuchern. Bei der abschließenden Feierstunde und Urkundenverleihung zeigte sich, dass die Tutzinger Jungforscher sehr erfolgreich waren: Zwei zweite Plätze, ein dritter Platz sowie zwei Sonderpreise wurden an das Gymnasium Tutzing vergeben.
Q. Hartmann



